Der Psychologe und Experte für Emotionale Intelligenz Travis Bradberry ist überzeugt, dass erfolgreiche Menschen nicht deswegen erfolgreich sind, weil Sie gewisse Dinge tun – sondern weil sie gewisse Dinge nicht tun. Erfolg besteht darin, genau die Fähigkeiten zu haben, „die im Moment gefragt sind“, hat Henry Ford einmal gesagt. Sein Erfolgsrezept mag einzigartig sein. Nicht aber das, was ihn zum Erfolg getrieben hat. Davon jedenfalls ist Travis Bradberry überzeugt. Seiner Ansicht nach muss man nur die eigenen Gefühle im Griff behalten, um auf der Karriereleiter nach oben zu kommen. Dabei hänge es ebenso sehr von dem ab, was man nicht tut, wie davon, was man tut. Drei Verhaltensweisen seinen essentiell um erfolgreich zu sein.

1. Keine Probleme wälzen

So grübeln erfolgreiche Menschen nicht über Probleme. Denn wer in Gedanken ständig bei seinen Problemen ist, erzeugt damit generell negative Gefühle. Und damit Stress. Das schränkt die Leistungsfähigkeit ein. Erfolgreiche Menschen denken über Lösungen nach.

2. Perfektion als Illusion

Auch Perfektion setzen sie nicht an erste Stelle. Emotional intelligente Menschen wissen, dass Perfektion eine Illusion ist. Menschen sind naturgemäß nicht unfehlbar. Wer sich Perfektion zum Ziel setzt, wird zwangsläufig von einem Gefühl des Versagens heimgesucht. Und ärgert sich letzten Endes nur darüber, was er nicht geschafft hat oder hätte besser machen können, anstatt sich über das Erreichte zu freuen.

3. Negatives abschließen

Der letzte Tipp des Experten: Nur nicht ärgern lassen. Die aus einem alten Groll herrührenden Gefühle sind im Grunde genommen eine Stressreaktion. Allein der Gedanke an das entsprechende Ereignis versetzt den Körper in einen Alarmzustand. Dieser Zustand sichert das Überleben, wenn man sich einer akuten Gefahr gegenübersieht. Liegt ein solches Ereignis jedoch in der Vergangenheit und wird die Stressreaktion aufrechterhalten, hat dies fatale Folgen für den Körper und führt im Laufe der Zeit zu erheblichen gesundheitlichen Konsequenzen. Forscher der Emory University haben gezeigt, dass beibehaltener Stress zu hohem Blutdruck und Herzerkrankungen beiträgt. Einen Groll zu hegen bedeutet Dauerstress – und erfolgreiche Menschen wissen, wie sie dies unter allen Umständen vermeiden. Wenn Sie lernen, loszulassen, fühlen Sie sich nicht nur unmittelbar besser, sondern tun obendrein noch etwas für Ihre Gesundheit.

Extra Tipp 

Systemisches Coaching kann beim „Loslassen“ ausgezeichnet unterstützen!

 

(Bildnachweis: Designed by Freepik)

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